Beim „offiziellen Nachrichtenmagazin der Piratenpartei“ , der Flaschenpost, tut sich in der letzten Zeit wieder so einiges. Zumindest gibt es eine Reihe an Meinungsartikeln – […]
Denn sie wissen nicht was sie tun (2) #momentmal
Als echter West-Berliner, der über 50 Jahre in diesem Teil von Berlin gelebt hat, sind mir unter anderem die Alliierten mit ihrer relativ verschwiegenen Art, […]
Kernschmelze bei der Piratenpartei #momentmal
Am 12.07.2021 kam es zur Kernschmelze in der Piratenpartei. Die lapidare Meldung „aktuell sind unserer Verwaltungsserver nicht erreichbar“ entpuppte sich als die größte Untertreibung in […]
Denn sie wissen nicht was sie tun #momentmal
Ich bin kein Impfgegner, ich halte Corona für eine ernste Bedrohung wie alle tödlichen Krankheiten. Aber man kann verzweifeln, wie diese Führungselite unserer Republik hat […]
Lähmen durch Inkompetenz #momentmal
Wir machen das alles nur ehrenamtlich! Wie oft konnte man diesen Ausspruch schon in Vereinen hören. Meist kommt der von Verantwortlichen, wenn was schiefgegangen ist. […]
Der Traum ist immer nur gelieh’n – #momentmal
Lange war auf dieser Begrüßungsseite nicht mehr viel Neues zu lesen – das Trauma, in das mich der Umgang mit den Finanzen in der Piratenpartei […]
Aus gegebenem Anlass – #momentmal
Aus gegebenem Anlass stelle ich noch mal fest, was ein Tätigkeitsbericht finanzieller Art ist: Im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 27 Abs. 3, 664 […]
Good Luck Amerika! #momentmal
Quelle: Twitter Erleichterung macht sich breit. Die Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten der USA und seiner Vizepräsidentin hat tatsächlich stattgefunden. Beide haben den Tag überlebt […]
Reflexion über Feinde #momentmal
„Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.“ (Kurt Tucholsky) Dazu ein kleines Gedicht von wahrlich klarem […]
Komm, wir essen Opa. #momentmal
Es stimmt, Sprache kann verletzen, diskriminieren oder einfach unbequem sein. Kommata sind im Deutschen genauso inhärent und wichtig wie Sinnbetonung. Da haben so machen Menschen […]
Es stimmt, Sprache kann verletzen, diskriminieren oder einfach unbequem sein. Kommata sind im Deutschen genauso inhärent und wichtig wie Sinnbetonung. Da haben so machen Menschen ihre Schwierigkeiten. Korrektes Gendern ist sehr komplex und vieles lässt sich nur gekünstelt abbilden, „:“ und „*“ sind so ein Beispiel – aussprechen kann man solche Texte nicht mehr.
Und wenn man Gendern ganz genau nimmt, dann ist diese Sprache ebenso ungenau, weil sie binär wirkt, obwohl sie offensichtlich geschlechtliche Unterschiede im Deutschen ausgleichen soll. Aber eine geschlechtliche Identität ist nun einmal nicht binär (Frau/Mann), sondern sehr divers. Bis zu 61 Geschlechter(bezeichnungen) habe ich gefunden.
Wir erleben derzeit einen Hype um diese Sprachentwicklung, manchmal erscheint es bizarr. Manche Diskussionen werden radikal geführt, wobei eben nicht eine Wurzel – nämlich Genus und nicht Sexus – eine Rolle spielt, sondern nur subjektiv empfundene Lebenswirklichkeit.
Damit kann man sich natürlich ausreichend beschäftigen, ganze Lehrstühle einrichten und quasi eine neue Sprachindustrie erzeugen. Welche Bücher werden demnächst verbrannt?
Aber wie erkläre ich das Kindern, Schülern, jungen Erwachsenen? In einem Bildungssystem, welches rückwärtsgewandt und analog ist und zum großen Teil mit „Kreidephysik“ funktioniert?
Mein Vorschlag ist, wir vergessen Artikel und ersetzen sie durch „the“ – englischsprachige Menschen kommen damit seit Jahrhunderten ganz gut damit aus. Also demnächst bitte „the Mensch“ – und bitte Kommata richtig setzen, sondern essen wir Opa wirklich. Sprachliche Kongruenz, Flexion und derlei Spezialitäten kann man trotzdem beibehalten.
Ich habe diesen Artikel ohne die Verwendung von Artikeln geschrieben – war ungewohnt, aber funktioniert. 😀